Ich durfte neulich, auf der Impericon Never Say Die - Tour Joel Quartuccio, den Shouter von Being as an Ocean, kennenlernen. Was heißt ich durfte? Ich hatte die Gelegenheit und ich wollte ein Foto machen und daraus wurde dann eine Unterhaltung. Ich habe noch nie einen Musiker getroffen, der einen von sich aus umarmt hat. Musiker sind meistens genervt, arrogant und abgehoben oder abwesend wenn man sie trifft. Aber Joel ist so unglaublich warmherzig, inspirierend und einfach unglaublich nett. Er wirkte kein bisschen abgehoben, angestrengt oder müde. Er hat den Leuten zugehört, seine Hand auf ihre Schultern gelegt und hat sie, wie auch schon zur Begrüßung, zum Abschied von sich aus umarmt. Wo gibt's sowas?
Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass er sich da hingestellt hat und sich die Probleme oder Anregungen eines jeden Einzelnen bis zum Schluss angehört hat. Ich finde es darf nicht nur die Musik sein, die gewisse Themenbereiche anspricht, der Künstler muss seinen musikalischen Inhalt verkörpern. Es muss auch das sein, was der Künstler damit vertritt und wie er das zu zeigen pflegt.
Joel sagt vor seinem Auftritt, dass man, wenn man Suizidgedanken oder Depressionen oderwasauchimmer hat, jederzeit zu ihm kommen und darüber reden kann - und genau das macht er dann auch nach seinem Konzert. Ein Wahnsinns-faszinierender Mensch, eine wahnsinnig gute Band.
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