[canis:lupus:columbianus]
Sonntag
Donnerstag
Ich habe als Kind Besuche bei Oma, meinen Großtanten und Großonkeln gehasst. Geburtstage waren ok, Mittagessen auch - aber einfach grundlos vorbeischauen? Es hatte schließlich keiner Geburtstag...
Als Kind denkt man aber natürlich anders - es gab keine Spielsachen, keine Spielkameraden und Süßigkeiten? - Fehlanzeige. Warum soll ich mitkommen und mich bei Oma langweilen? Natürlich kommt es ganz auf die Erziehung des Kindes, den Bezug und das Verhältnis zum Verwandten und die Einstellung zu Besuchen an, was ich alles schon gut nachvollziehen konnte - toleriert habe ich es dennoch nie. So wurde ich jedesmal entgegen meinem Willen zu einem Verwandten verschleppt.
So wie das Leben aber einem immer eine Lektion erteilen will musste ich am eigenen Leib erfahren, warum diese Besuche so enorm wichtig sind. Je älter man wird desto eher beginnt man das Leben an sich zu verstehen. Familie ist unbezahlbar und unersätzlich. Es ist schön sie um sich zu haben. Naja - Ich wohne alleine und ich liebe es alleine zu wohnen. Ich bin auch nie wirklich alleine, es treibt sich so gut wie immer mein Freund bei mir rum - aber irgendwann muss auch er zurück zu Arbeit, Studium und in seine Wohnung. Und dann beginnt die Einsamkeit. Diese Einsamkeit würde sich aber auch nicht auflösen wenn ich eine/n MitbewohnerIn hätte - ich brauche jemanden, der mir sehr Nahe steht. Am schlimmsten ist es aber wenn meine Familie mich besucht - und anschließend wieder fahren muss. Ich stehe am Fenster und sehe ihnen nostalgisch hinterher, wie eine alte Dame ihre Enkel zum Abschied auf die Stirn küsst und sie bittet, sie sobald wie möglich wieder zu besuchen. Ich war schon immer ein Familien-Mensch. Hätte aber niemals gedacht, dass es bei mir solche Ausmaße annehmen würde. Ich habe auch kein Heimweh, denn jedes Mal wenn ich in der Heimat bin, ist alles komplett anders (aber das ist schon wieder eine andere Geschichte). So oder so, Fakt ist, dass man nie auslernt, auch über sich selbst - und das Familie einfach das Beste ist.
Als Kind denkt man aber natürlich anders - es gab keine Spielsachen, keine Spielkameraden und Süßigkeiten? - Fehlanzeige. Warum soll ich mitkommen und mich bei Oma langweilen? Natürlich kommt es ganz auf die Erziehung des Kindes, den Bezug und das Verhältnis zum Verwandten und die Einstellung zu Besuchen an, was ich alles schon gut nachvollziehen konnte - toleriert habe ich es dennoch nie. So wurde ich jedesmal entgegen meinem Willen zu einem Verwandten verschleppt.
So wie das Leben aber einem immer eine Lektion erteilen will musste ich am eigenen Leib erfahren, warum diese Besuche so enorm wichtig sind. Je älter man wird desto eher beginnt man das Leben an sich zu verstehen. Familie ist unbezahlbar und unersätzlich. Es ist schön sie um sich zu haben. Naja - Ich wohne alleine und ich liebe es alleine zu wohnen. Ich bin auch nie wirklich alleine, es treibt sich so gut wie immer mein Freund bei mir rum - aber irgendwann muss auch er zurück zu Arbeit, Studium und in seine Wohnung. Und dann beginnt die Einsamkeit. Diese Einsamkeit würde sich aber auch nicht auflösen wenn ich eine/n MitbewohnerIn hätte - ich brauche jemanden, der mir sehr Nahe steht. Am schlimmsten ist es aber wenn meine Familie mich besucht - und anschließend wieder fahren muss. Ich stehe am Fenster und sehe ihnen nostalgisch hinterher, wie eine alte Dame ihre Enkel zum Abschied auf die Stirn küsst und sie bittet, sie sobald wie möglich wieder zu besuchen. Ich war schon immer ein Familien-Mensch. Hätte aber niemals gedacht, dass es bei mir solche Ausmaße annehmen würde. Ich habe auch kein Heimweh, denn jedes Mal wenn ich in der Heimat bin, ist alles komplett anders (aber das ist schon wieder eine andere Geschichte). So oder so, Fakt ist, dass man nie auslernt, auch über sich selbst - und das Familie einfach das Beste ist.

